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Pünktchen & Anton

Erich Kästner
Pünktchen & Anton
Regie: Caroline Link, 1998
Oetinger Kino, März 2010
Länge: 104 Minuten, 64 Minuten Bonusmaterial
Bestell-Nr. 4260173780659, € 13,10
keine Altersbeschränkung

Pünktchen & Anton verbindet eine wunderbare Freundschaft, obwohl ihre Kinderwelten unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Mädchen aus reichem Elternhaus mit Köchin und Au-pair-Mädchen und der Bub, der mit seiner Mutter zusammenlebt. Sie ist krank und fürchtet ihren Job im Eissalon zu verlieren, deshalb arbeitet Anton an ihrer Stelle, was sie nicht weiß. Pünktchen vermisst ihre Mutter sehr, die sich  sehr für arme Kinder in der ganzen Welt einsetzt, immer verreist und sich im Medienrummel sonnt, ihr Vater (anders als im Buch) ist als Arzt überbeschäftigt. Pünktchen ist einsam und fühlt sich zu Recht ungeliebt. Nur die Köchin und das Aupairmädchen nehmen sie in die Arme und versuchen ihr Liebe und Wärme zu geben.

Kästners Kinderroman wurde zum ersten Mal 1953 in einer österreichisch deutschen Koproduktion verfilmt. Der Schwarz-Weiß-Film ist bis heute sehenswert. Danach gab es noch zwei Fernsehproduktionen, die jedoch weitgehend vergessen sind.

In der Neuverfilmung  von Caroline Link, 1998, gibt es einige Änderungen zur Buchgeschichte.
Anton wird kurzfristig zum Dieb - zu groß ist die Verführung, als er das erste Mal in Pünktchens Elternhaus zu einer Gartenparty kommt. Das französische lebenslustige, wenn auch etwas sorglose Au-pair-Mädchen mag Pünktchen wirklich, doch ist es sehr mit Männern beschäftigt. Es ist jedoch nicht beschränkt wie die Buchvorlage. Ihr nichtsnutziger Freund muss ihr die Hausschlüssel aus der Tasche stehlen, um in Pünktchens Elternhaus einbrechen zu können. Und Pünktchens Mutter ist nicht oberflächlich wie in Kästners Geschichte, sondern sehr engagiert in Hilfsprogrammen in fernen Ländern, samt Empfängen und Parties. Nur zu ihrem eigenen Kind ist sie kalt, und verständnislos ebenso für die Probleme von Pünktchens Freund. Pünktchen fühlt sich als Alibikind.
Und aus Antons armem Muttchen ist eine moderne, junge hübsche künstlerische Frau und Mama geworden, die es als alleinerziehende Mutter nicht leicht hat.

Die Regisseurin hat Kästners Kinderroman mit viel Gespür für die Zwischentöne in die heutige Zeit transformiert ohne dem Original Abbruch zu tun.
Der Schluss ist sehr poetisch: die Buben, die Pünktchens Vater für DM 100,- gesteckt haben, wo und was Pünktchen in der Nacht so treibt, streiten sich auf einer Brücke um dieses Papiergeld bis...

Die DVD enthält weiters noch Extras was so hinter den Kulissen passiert und den Kinotrailer, was das Kinovergnügen noch erweitert, verlängert und erhöht. Außerdem das Kästner Quizzspiel.
Eine sehr gelungene Verfilmung und ein Filmvergnügen für die ganze Familie

mimo


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